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HORN realisiert 12 Inbetriebnahmen im ersten Halbjahr 2025 – und setzt auf nachhaltige Zukunftstechnologien

HORN realisiert 12 Inbetriebnahmen im ersten Halbjahr 2025 – und setzt auf nachhaltige Zukunftstechnologien
Trotz eines schwachen Marktumfelds behauptet sich das Technologieunternehmen als starker Partner der Glasindustrie. Mit Innovationskraft, umfassender EPCM-Kompetenz und globaler Präsenz konnte HORN in den ersten Monaten 2025 bereits zahlreiche Projekte erfolgreich abschließen – weitere befinden sich in der Umsetzung.


Starke Bilanz im ersten Halbjahr 2025

Insgesamt wurden bereits 12 Glasschmelzwannen erfolgreich in Betrieb genommen – darunter bedeutende Projekte für Kunden in Europa, Asien und Australien. Sechs weitere Inbetriebnahmen sind derzeit in Vorbereitung und werden in den kommenden Monaten abgeschlossen. Darüber hinaus laufen aktuell drei Großprojekte im Bereich Gesamtanlagen, bei denen der Experte für Glasschmelztechnologie als EPCM-Partner die gesamte Projektverantwortung übernimmt. Zusätzlich konnten 26 Kleinprojekte mit einem Gesamtwert von rund 3 Millionen Euro erfolgreich realisiert werden.
 

HORN – Kompetenz für die Glasindustrie

Das Traditionsunternehmen zählt weltweit zu den führenden Technologieanbietern für die Glasindustrie. Die Kernkompetenzen liegen in zwei Geschäftsbereichen:

Container- und Spezialglas: Entwicklung und Bau von Schmelzanlagen für Behälterglas, Solarglas und Spezialglas.
Gesamtanlagen: Übernahme der gesamten Projektabwicklung für den Kunden – von der Planung über Beschaffung und Fertigung bis hin zur Montage und Inbetriebnahme.

Als EPCM-Partner (Engineering-Procurement-Construction-Management) liefert HORN nicht nur Einzelkomponenten, sondern auch komplette Anlagenlösungen. Mit eigenen Engineering-Teams, einer hohen Fertigungstiefe und qualifizierten Serviceteams stellt der Spezialist für Glasschmelztechnik sicher, dass Projekte effizient und termingerecht umgesetzt werden. Kunden schätzen dabei vor allem die Zuverlässigkeit, Innovationskraft und weltweite Servicepräsenz.


Wie das Technologieunternehmen arbeitet – Kapazität für große Herausforderungen

Dank moderner Planungs- und Fertigungskapazitäten ist HORN in der Lage, jährlich 15 bis 20 Großprojekte sowie 30 bis 40 kleinere Projekte zu realisieren. Dabei legt das Unternehmen größten Wert auf:

Innovative Engineering-Lösungen, die höchste Effizienz und Langlebigkeit gewährleisten
Nachhaltigkeit, um den CO₂-Fußabdruck in der Glasproduktion zu reduzieren
Flexibilität, um individuelle Kundenanforderungen bestmöglich umzusetzen

„Unsere Kunden erwarten nicht nur exzellente Technik, sondern auch einen Partner, der Verantwortung übernimmt. Genau das ist unser Anspruch“, sagt Stephan Meindl, Geschäftsführer der HORN Glass Industries AG.


Einblicke in abgeschlossene Projekte 2025

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnte HORN in den ersten Monaten des Jahres 2025 wichtige Meilensteine setzen. Die folgenden Projekte geben einen Einblick in die abgeschlossenen Arbeiten:

Oxyfuel-Ofen für Orora (Australien)
Für den internationalen Verpackungshersteller Orora wurde ein energieeffizienter Oxyfuel-Schmelzofen geliefert. Die neue Anlage reduziert den Energieverbrauch signifikant und verringert die CO₂-Emissionen – ein wesentlicher Schritt in Richtung Dekarbonisierung.

Glasschmelzwanne für PGP Glass (Indien)
Im Januar 2025 nahm PGP Glass sein neues Werk in Kosamba in Betrieb. HORN lieferte eine umweltfreundliche 120 tpd Schmelzwanne inklusive E-Fusion Power Boosting System und HRD-BEAM-Glasstandsmessung. Das Projekt verdeutlicht die enge Zusammenarbeit des PGP-Projektteams mit dem HORN-Team, die wesentlich zur Reduktion von CO₂-Emissionen bei gleichzeitig hoher Glasqualität beiträgt.

Wannenreparatur für Crown Sivesa (Mexiko)
Für Crown Sivesa wurde im Juni 2025 eine 375 tpd rekuperativ beheizte Querflammenwanne in Orizaba modernisiert. Neben der Feuerfest-Reparatur wurde die Anlage mit neuer Technik ausgestattet. Die modernisierte Wanne versorgt vier Produktionslinien – ein weiteres Kapitel in der erfolgreichen Partnerschaft.

Wannen-Upgrade für Noelle + von Campe (Deutschland)
Für den Glashersteller und Traditionsbetrieb Noelle + von Campe hat HORN bestehende Schmelzanlagen umfassend modernisiert. Die Maßnahmen erhöhen die Effizienz, verlängern die Lebensdauer der Anlage und sorgen für eine deutliche CO₂-Reduktion.


Aktuelle Marktlage – Herausforderungen als Chance

Die Glasindustrie sieht sich 2025 mit einer verhaltenen Nachfrage konfrontiert. Doch HORN nutzt diese Phase, um sich noch besser für die Zukunft aufzustellen:

• Konsolidierung interner Prozesse
• Aufarbeitung offener Projekte
• Investitionen in F&E

„Gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich, wer zuverlässig und innovativ ist. Wir sind überzeugt, dass wir mit unseren nachhaltigen Lösungen die Branche entscheidend mitgestalten“, betont Stephan Meindl.
 

Innovation & Zukunft – Nachhaltigkeit im Fokus

Die Entwicklungsschwerpunkte des Technologieunternehmens setzen klare Zeichen für die Zukunft:

• Hybridwannen mit bis zu 80 % elektrischem Energieanteil
• Vollelektrische Schmelzwannen mit Kapazitäten bis zu 400 Tonnen pro Tag

Diese Technologien tragen maßgeblich zur CO₂-Reduktion bei und entsprechen den globalen Klimazielen. Darüber hinaus sieht das Unternehmen Glas weiterhin als Schlüsselmaterial – für Lebensmittelverpackungen, technische Anwendungen und moderne Architektur.


Fazit & Ausblick

Mit über 140 Jahren Erfahrung, einem starken Team und Innovationskraft bleibt HORN ein verlässlicher Partner für die Glasindustrie – heute und in Zukunft. Das Unternehmen blickt optimistisch auf die kommenden Monate und ist überzeugt: Die Zukunft der Glasproduktion ist nachhaltig, effizient und partnerschaftlich.